Bergrepublik
Am Montag fuhren wir weiter durch die Toskana bis kurz vor die Küste der Adria. Auf der Fahrt konnten wir noch einmal die schöne Landschaft im Zentrum Italiens bestaunen bis unser nächstes Ziel am Horizont erkennbar war. Majestätisch auf und um den Monte Titano liegt die wohl älteste Republik der Welt, San Marino.

Das kuriose kleine Land mit nur knapp 35.000 Einwohnern hatten wir für unsere Reise fest auf dem Zettel. Auch wenn San Marino teilweise nicht als Reiseziel empfohlen wird, wollten wir uns selbst ein Bild machen. Also schnappten wir uns ein paar der typischen Piadinas und einen Platz auf dem einzigen Campingplatz und nutzen den kostenlosen ÖPNV um ins Zentrum zu kommen.
Dort angekommen waren wir direkt begeistert von der schönen Altstadt oben auf dem Berg. Die kleinen Gassen und schönen Gebäude mit dem Ausblick bis ans Meer bei Rimini haben uns wirklich sehr gefallen.
Wir bummelten ein bisschen durch die Stadt und machten eine kurze Wanderung von einem alten Turm zum anderen, wobei uns oben angekommen eine Insektenplage zu schaffen machte. Dann doch lieber schnell wieder nach unten in die schöne Altstadt.








Der nächste Tag sollte auch schon unser letzter ganzer Tag in Italien sein, den wir fuhren wieder Richtung Norden. Von diesem Tag gibt es auch nicht viel zu berichten, außer, dass wir noch ein paar italienische Spezialitäten für Zuhause eingekauft haben und bei einer Mittagspause in Modena zwei Dallara Stradale (wir mussten auch googeln) gesehen haben. Wahrscheinlich kamen diese gerade von der Rennstrecke und stellten für uns ein gutes Symbol für die Sportwagenhersteller (Ferrari, Lamborghini, Maserati, Pagani) aus der unmittelbaren Umgebung dar.

Nach einer Nacht an einer italienischen Autobahnraststätte fuhren wir Mittwoch dann wieder in die Schweiz, doch diesmal wollten wir es nicht auf den Transit beschränken. Im kleinen Ort Flims wollten wir uns Mittagessen besorgen, beschränkten uns aufgrund der schockierenden Preise aber auf Brötchen mit Schweizer Käse und starteten auf eine kleine Wanderung. Bei bestem Wetter stapften wir durch Wald und Wiesen und genossen die schöne Landschaft und den Blick in die Rheinschlucht.



Danach zog es uns etwas weiter entlang des Rheins zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Schweiz, dem Rheinfall. Da es mittlerweile schon etwas später war, konnten wir diesen Ort relativ in Ruhe genießen und uns von der Energie des Wassers beeindrucken lassen. Der Besuch war also kein Reinfall (sorry).



Dies war tatsächlich dann auch unser letzter Ort der Reise, denn nach einer Übernachtung sind wir schließlich wieder in unserem neuen Zuhause angekommen. Insgesamt hat uns der Urlaub sehr gut getan und wir haben Italien weiter ins Herz geschlossen. Die tollen Landschaften, netten Menschen und das grandiose Essen machen es einfach zu dem perfekten Urlaubsland. Ich glaube, damit verraten wir aber nicht unbedingt einen Geheimtipp…
Viele Grüße an alle Lesenden und bis zur nächsten Reise
Sina und Fabi
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