Modemetropole

Modemetropole

Am Sonntagabend erreichten wir schließlich die Modestadt Mailand. Etwas außerhalb der Stadt fanden wir auf einem einfach gehaltenen Campingplatz einen Stellplatz für die Nacht und konnten uns erst einmal von der Fahrt erholen.


Am Montag ging es dann voller Tatendrang hinein ins schöne Mailand. Als ersten Programmpunkt nahmen wir an einer Walking Tour teil. Unser Guide Fabricio führte uns dabei nicht nur zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern zeigte uns auch einige versteckte Innenhöfe und Ecken der Stadt, die wir auf eigene Faust vermutlich übersehen hätten. Natürlich durften die großen Highlights wie der imposante Mailänder Dom und die prachtvolle Galleria Vittorio Emanuele II nicht fehlen. Nebenbei erzählte uns Fabricio, dass überall in der Stadt bereits fleißig Vorbereitungen für die anstehende Beauty Week liefen.

Nach der Tour erkundeten wir Mailand noch auf eigene Faust. Wir schlenderten durch das charmante Viertel Brera und besichtigten das imposante Castello Sforzesco. Zum Abschluss des Tages ging es noch hinauf auf den Dom. Von dort bot sich uns ein wunderschöner Blick über die Dächer Mailands und die Stadt. Gleichzeitig konnten wir die kunstvollen Verzierungen und zahlreichen Details des Doms aus nächster Nähe bestaunen, ein beeindruckender Abschluss unseres Tages in Mailand.

Am nächsten Tag fuhren wir von unserem Campingplatz noch einmal nach Mailand, um ein bisschen zu shoppen. Dafür zog es uns eher in die normalen Einkaufsstraßen abseits der exklusiven Viertel. Ein paar Kleinigkeiten fanden wir auch, ansonsten ließen wir den Tag ganz entspannt angehen. Bei neapolitanischer Pizza und italienischem Gelato genossen wir noch einmal das Dolce Vita, bevor wir uns am Nachmittag auf den Weg zu unserem nächsten Ziel machten.


Unser Eindruck von Mailand ist insgesamt etwas gemischt. Die Innenstadt wirkte unglaublich sauber und lebendig. Überall herrschte reges Treiben und auffällig war, wie schick die Mailänderinnen und Mailänder unterwegs waren. Irgendwie schien hier jeder perfekt gestylt aus dem Haus zu gehen. Wir fühlten uns wirklich wie in einer Modemetropole.  In dem Vorort, in dem unser Campingplatz lag, war es aber nicht so schön und so richtig verliebt haben wir uns in die Stadt irgendwie nicht.

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